Vorschlag: Einbau operativer Abhörtechnik

Berlin, den 23.11.1962

 

Vorschlag

Betr.:  Einbau der operativen Abhörtechnik

Zur Verbesserung der Informationstätigkeit und des Erhaltes von wichtigen Informationen aus der Westberliner Polizei besteht die Notwendigkeit der Anwendung der operativen Technik, um an Geheimnisträger aus der Westberliner Polizei heranzukommen.

Aus diesem Grund wird vorgeschlagen, über den GM (das ist das was später in IM war P.R.

„Otto Bohl“ in dem Dienstzimmer des Leiters der Kriminalinspektion Tiergarten, Kriminalhauptkommissar (Name geschwärzt) die operative Abhörtechnik einzubauen.

Der GM hat die Möglichkeit, bei der Ausübung seines Dienstes auf der Kriminalinspektion Tiergarten unauffällig das Dienstzimmer des (Name geschwärzt) zu betreten. Der Schlüssel für die Dienstzimmer der Kriminalpolizei werden nach Beendigung des Dienstes beim Spätdienst abgegeben. Der Spätdienst führt in allen Diensträumen Kontrollen durch.

Diese Zeit kann der GM nutzen, um die Abhörtechnik in dem Dienstzimmer des (Name geschwärzt) einzubauen.

 

Entnommen aus der Broschüre „MfS im Westen“, herausgegeben vom Bundesarchiv Stasi-Unterlagen-Archiv.

Dokument

Broschüre

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