Inzwischen habe ich nach meinem deutschlandweit 1 Buch über die Ukraine im Jahre 2014 mein 2. Buch fertiggestellt „Russen und Ukrainer sind 1 Volk. Sie haben 1 gemeinsamen Feind, den Faschismus.“ Solltest Du daran Interesse haben, dann kannst Du es über anna.demok@gmx.de bestellen. Es kostet 15 Euro.
Im Mai 1949 fanden in der sowjetischen Besatzungszone Wahlen zum 3. Deutschen Volkskongress statt. Zwei Drittel der wahlberechtigten Bevölkerung gaben der gemeinsamen Kandidatenliste, welche die fünf antifaschistisch-demokratischen Parteien aufgestellt hatten, ihre Zustimmung. Das war ein klares Bekenntnis zu den Zielen der Volkskongressbewegung und eine Absage an die imperialistische Politik. Die Bevölkerung der Westzonen wurde durch Verbote und Terror daran gehindert, in freier und geheimer Wahl am Zustandekommen dieser Nationalen Vertretung des deutschen Volkes teilzunehmen.
Die Delegierten des 3. Deutschen Volkskongresses im Mai 1949 nehmen den Entwurf der Verfassung einer deutschen demokratischen Republik an
Bild entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 10. Klasse
Am 29. Und 30. Mai 1949 tagte in Berlin der 3. Deutsche Volkskongress.
Die soziale Zusammensetzung des Kongresses reichte von Vertretern der Arbeiterklasse bis zu Angehörigen der mittleren Bourgeoise. Der wichtigste Beratungspunkt des 3. Deutschen Volkskongresseswar die Verfassung einer einheitlichen demokratischen Republik. Deren Entwurf wurde auf Initiative der SED ausgearbeitet und vom Deutschen Volksrat im August 1948 dem deutschen Volk zu Diskussion vorgelegt. Während das Grundgesetz der BRD ohne Mitwirkung des deutschen Volkes und gegen den Willen seiner Mehrheit zustande kam, fand zum Verfassungsentwurf des Deutschen Volksrates eine umfassende demokratische Aussprache statt. In über 9 000 Versammlungen nahmen Menschen aus allen Teilen der Bevölkerung – auch in den Westzonen- dazu Stellung. Dem Deutschen Volksrat waren neben 15 000 Resolutionen auch 509 Abänderungsvorschläge zugeleitet worden. Nun lag der überarbeitete Entwurf den gewählten Vertretern aller Bevölkerungsteile zur Beratung und Abstimmung vor. Die Delegierten des 3. Deutschen Volkskongresses nahmen die Verfassung mit nur einer Gegenstimme an.
Am 29. Und 30. Mai 1949 tagte in Berlin der 3. Deutsche Volkskongress. Die soziale Zusammensetzung des Kongresses reichte von Vertretern der Arbeiterklasse bis zu Angehörigen der mittleren Bourgeoise. Der wichtigste Beratungspunkt des 3. Deutschen Volkskongresses war die Verfassung einer einheitlichen demokratischen Republik. Deren Entwurf wurde auf Initiative der SED ausgearbeitet und vom Deutschen Volksrat im August 1948 dem deutschen Volk zu Diskussion vorgelegt. Während das Grundgesetz der BRD ohne Mitwirkung des deutschen Volkes und gegen den Willen seiner Mehrheit zustande kam, fand zum Verfassungsentwurf des Deutschen Volksrates eine umfassende demokratische Aussprache statt. In über 9 000 Versammlungen nahmen Menschen aus allen Teilen der Bevölkerung – auch in den Westzonen- dazu Stellung. Dem Deutschen Volksrat waren neben 15 000 Resolutionen auch 509 Abänderungsvorschläge zugeleitet worden. Nun lag der überarbeitete Entwurf den gewählten Vertretern aller Bevölkerungsteile zur Beratung und Abstimmung vor. Die Delegierten des 3. Deutschen Volkskongresses nahmen die Verfassung mit nur einer Gegenstimme an.
Der 3. Deutsche Volkskongress wählte den Deutschen Volksrat neu, dessen Zusammensetzung die wachsende soziale und politische Breite widerspiegelte.
Nach dem 3. Kongress erweiterte die Volkskongressbewegung ihre Reihen und Aufgaben. Sie begann sich zu einer umfassenden nationalen Front zu entwickeln. Die von der SED geführte Volkskongressbewegung verband immer stärker den Kampf gegen die imperialistische Spaltungspolitik mit dem Aufbau der antifaschistisch-demokratischen Ordnung. Vom Volksrat und seinen Organen sowie den Volksausschüssen in den Ländern, Kreisen, Städten und Gemeinden gingen starke Anregungen zur Festigung und Erweiterung der revolutionären Errungenschaften aus. Der Volksrat nahm mehr und mehr die Aufgaben einer zentralen Volksvertretung wahr.
Ende September/Anfang Oktober 1949 forderten Hundertausende von Werktätigen (Erwerbstätigen, arbeitende Menschen)in der sowjetischen Besatzungszone, eine demokratische Regierung zu bilden, welche die Interessen des deutschen Volkes tatsächlich vertrat. Es kam jetzt darauf an, die antifaschistisch-demokratische Ordnung vor jeglichem imperialistischen Angriff zu schützen und ihr eine staatliche Grundlage zu geben. Der Zeitpunkt der Staatsgründung konnte nach der Bildung der imperialistischen BRD nicht mehr länger hinausgeschoben werden. Mit den anderen demokratischen Parteien und Massenorganisationen beschloss der Parteivorstand der SED am 04. Oktober 1949 über die Bildung einer provisorischen Regierung zu verhandeln. Alle Blockparteien ersuchten daraufhin am 05. Oktober den Deutschen Volksrat, eine verfassungsmäßige Regierung zu bilden.
Am 07. Oktober 1949 trat in Berlin der Deutsche Volksrat zu seiner historischen 09. Tagung zusammen. Er proklamierte die Deutsche Demokratische Republik, konstituierte sich als Volkskammer der DDR und setzte die vom 3. Volkskongress angenommene Verfassung in Kraft. Einstimmig wurde Johannes Dieckmann(LDPD) zum Präsidenten der Volkskammer gewählt und Otto Grotewohl(SED)mit der Bildung der Regierung der DDR beauftragt.
Wilhelm Pieck (1870 bis 1960) Otto Grotewohl (1894 bis 1964)
Bild entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 10. Klasse
Am 11. Oktober 1949 wurde Wilhelm Pieck(SED)einstimmig zum ersten und einzigen Präsidenten der Deutschen Demokratischen Republik gewählt. Nach dem Tod von Wilhelm Pieck wurde das Amt des Präsidenten abgeschafft und durch den Staatsrat ersetzt.
Am 10. Oktober 1949 übergab der Chef der SMAD, Armeegeneral Tschuikow, die bisherigen Verwaltungsfunktionen der sowjetischen Besatzungszone an die Regierung der DDR.
Gründung der DDR: SMAD antwortet: „Wir haben unsere Tätigkeit eingestellt, mein Herr; bitte bemühen Sie sich ins nächste Zimmer!“ (Zeitgenössische Karikatur)
Bild entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 10. Klasse
An die Stelle der SMAD trat die sowjetische Kontrollkommission(SKK). Ihre Tätigkeit beschränkte sich auf die Kontrolle der weiteren Erfüllung des Potsdamer Abkommens und anderer betreffender Viermächtebeschlüsse. Damit begann die schrittweise Herstellung der vollen Souveränität der DDR. Die Tatsache, dass an der Spitze der DDR hervorragende Arbeiterführer und Antifaschisten standen, kündete von einem deutschen Staat, der sich von allen früheren und nachfolgend unterschied.
Entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 10. Klasse, bearbeitet von Petra Reichel
Dernier Cri ist ein Freund von MEWE, früher Google+.
Er präsentiert einen „Junge Welt“-Artikel zum Thema „Wikipedia“. DIE TROMMLER benutzt ja auch Wikipedia als Quelle, arbeitet die Artikel aber um.
Kurz ausgedrückt: Man kann dem bürgerlichen Medium Wikipedia zu großen Teilen auch auf dem Gebiet der Naturwissenschaft vertrauen. Sobald jedoch weltanschauliche und geschichtliche Aspekte berührt werden, sollte man beachten, dass hier die Bourgeoisie ausschließlich ihre Interessen wahrt bzw. lügt wie gedruckt. Vernunft und Verstand sollten beim Konsum dieses Lexikons stets aktiviert bleiben.
Zitat: „Rotlicht: Wikipedia
Von Sebastian Carlens
Hier hat die digitale Revolution brutal zugeschlagen: Galt vor einigen Jahren noch der 24bändige »Brockhaus« oder gar die »Encyclopædia Britannica« als letzter Ausweis bildungsbürgerlicher Expertise, haben diese Konvolute heute gerade noch Trödlerwert. Dasselbe Schicksal ereilte die bereits multimediale Enzyklopädie »Encarta« von Microsoft. Sie wurde auf CD verkauft, heute gibt es sie nicht mehr.
Durchgesetzt hat sich ein ganz anderes Modell: die Wikipedia. Das Kunstwort setzt sich aus dem hawaiianischen Begriff für »schnell« und, klar, der »Enzyklopädie«, dem umfassenden Nachschlagewerk, zusammen. Die Idee dahinter ist sogar älter als das Internet: Die miteinander verknüpften Inhalte sollen durch alle Anwender nicht nur les-, sondern auch veränderbar sein. Das »Wiki« protokolliert dies, die Originalzustände gehen also nie verloren. Das entspricht ziemlich genau den ersten, recht technikoptimistischen Entwürfen, die sich mit einem weltweiten Datennetz beschäftigten, noch bevor die technischen Bedingungen dafür wirklich reif waren. Mit dem »World Wide Web« sollte sich das ändern. Mittlerweile hat, zumindest in den Industrieländern, die Mehrheit der Menschen Zugang zum »Netz«.
Gratis soll alles Wissen allen zugänglich werden; mitarbeiten können soll jeder: eine demokratische Idee, die gut zur sich wandelnden »IT-Gesellschaft« passt. Mit dem Siegeszug der Wiki-Technologie sollte der Beweis erbracht sein, dass kollektive Intelligenz der individuellen überlegen ist. Und dass das Preisschild nichts über die Qualität aussagt. Oder?
Weder Internet noch Wikipedia existieren im luftleeren Raum. Und so nimmt es nicht wunder, dass die – zu einer Art lexikalischem Monopol gewordene – Wikipedia im Zentrum des wirtschaftlichen und politischen Interesses steht. Sucht der Mensch im Internet, wird der entsprechende Wikipedia-Eintrag stets unter den ersten Treffern sein. Wird für eine Hausarbeit recherchiert: Wikipedia ist längst Standardquelle. Über zwei Millionen deutschsprachige Artikel verzeichnet das Onlinelexikon im Mai 2017. Erstellt und bearbeitet von mehr als 2,6 Millionen Nutzern.
Und von PR-Abteilungen. Denn für eine Firma ist der Eintrag mittlerweile beinahe so wichtig wie alle anderen Werbemaßnahmen zusammen. Die Reichweite ist enorm, das Vertrauen in die Seriosität der Artikel hoch. Nicht nur das »Frisieren« der eigenen Angaben, auch das Schlechtreden der Konkurrenz ist ein Problem: Sich aneinander abarbeitende PR-Abteilungen haben schon monatelange Editier-Kriege ausgefochten.
Darauf hat das Lexikon, das der Wikimedia-Stiftung aus den USA gehört, reagiert, immerhin versteht es sich als nichtkommerziell. Moderatoren verfügen über erhebliche Macht. Und auch das Grundprinzip, nämlich die Veränderbarkeit aller Inhalte durch jedermann, wird nicht mehr konsequent eingehalten. Wenn es spannend wird, können Artikel blockiert werden. Dann entscheiden: Moderatoren.
Eine solche Aufsicht kann sinnvoll sein – eine falsche Formel in einer physikalischen Abhandlung wird nicht durch Abstimmung richtig, dafür gibt es objektive Kriterien. Doch sobald das Feld der Naturwissenschaften verlassen ist, es also um die ideengeschichtliche Einordnung geht, greift das bemühte Konzept der Objektivität nicht mehr. Ob die russische Oktoberrevolution ein fortschrittliches Ereignis war, beurteilen große Teile der Menschheit beispielsweise sehr unterschiedlich.
Hier gilt das als neutral, was der Staat bestimmt. Das Geschichtsbild bei Wikipedia unterscheidet sich nicht vom bürgerlichen Weltbild, und starke Interessengruppen innerhalb der Moderatorenschaft sorgen für Einhaltung der Lehrmeinung, z. B. der sogenannten Extremismusdoktrin, die links und rechts gleichzusetzen versucht. Die letztlich privatwirtschaftlich organisierte Wikipedia bietet darauf keine demokratischen Reaktionsmöglichkeiten.“
„Das Sowjetland“ ist eine Buchreihe aus dem Jahre 1947. Diese ist in Antiquariaten erhältlich.
Da nur die Anfangsbuchstaben der Namen der Autoren, bzw. Autorinnen draufstehen, ist nicht erkennbar, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt. Bei Band 1 kann man dem Internet entnehmen, z.B. Wikipedia, dass es sich um eine Frau handelt. Es gibt einen Wikipedia-Beitrag zu ihr. Ihr voller Name ist Anna Michailowna Pankratowa.
Bei den Autoren oder Autorinnen der anderen Bände findet man nur Buchangebote aus den Antiquariaten, aber nichts über ihre Person. Das ist schade.
Auf jeden Fall ist diese Buchreihe sehr wertvoll und leicht zu lesen. Da diese Bücher zu Lebzeiten Stalins verfasst wurden, werden hier auch das Wirken und die Verdienste Stalins gewürdigt, die auch Ereignisse vor der Sowjetzeit beinhalten. Da später Stalin verdammt wurde, auch in der DDR wurde Stalin verdammt, sind diese Verdienste und sein Wirken weitestgehend verschwiegen worden, so auch in den Geschichtsbüchern der DDR für die Schule.
DIE TROMMLER befasst sich auch mit dieser Literatur.