Zuarbeit der KD (Kreisdienststelle) Treptow für die Bezirksverwaltung der Staatssicherheit Berlin (Auszug)

Zuarbeit der KD (Kreisdienststelle) Treptow für die Bezirksverwaltung der Staatssicherheit Berlin (Auszug)

Kreisdienststelle Treptow                                                                Berlin, 11. August 1987

Leiter                                                                                                    bey-hz

 

Zuarbeit zum Informationsbedarf zur Einschätzung der in der Hauptstadt der DDR existierenden Zusammenschlüsse, die der politischen Untergrundtätigkeit bzw. vorgelagerten Erscheinungen zuzuordnen und vorwiegend unter dem Deckmantel der evangelischen Kirche wirksam sind (Friedens-, Ökologie- und andere alternativen Kreise)


Zu 1. (Allgemeine Angaben zum Zusammenschluss)

Laienspielgruppe „Die Wühlmaus“ (OV „Bekenntnis“)

 

Die Laienspielgruppe „Die Wühlmaus“ trat in der Vergangenheit auch unter dem Namen „Friedenskreis-Wühlmaus“ in Erscheinung.

Die Mitglieder der Laienspielgruppe treffen sich nach wie vor regelmäßig wöchentlich (meist donnerstags in der Zeit von 18:00 bis 22:00 Uhr) im Gebäude des evangelischen Kirchengartens (nicht Kindergarten, wie in anderen Schriftstücken vermerkt) in Berlin-Oberschöneweide in der Firlstraße 16. Es besteht zur Laienspielgruppe kein Führungskreis und auch keine Arbeitsgruppe.

Im Berichtszeitraum haben 3 Mitglieder die Laienspielgruppe verlassen und 2 Personen sind neu hinzugekommen. Damit setzt sich die Laienspielgruppe derzeitig aus folgenden 6 Mitgliedern zusammen.

 

Lesbar sind die Namen Metzner, Jörg, Lydike Matthias und Altvogt, Georg. Die anderen sind geschwärzt.

Als Leiter der Laienspielgruppe fungiert

Metzner, Jörg, geb. 1965 erfasst HA XX/9

OV (Operationsvorgang) „Panzine“

Zu den im OV „Panzine“ bearbeiteten Jugendlichen gibt es keine neuen Erkenntnisse zu dem Informationsbedarf unter Punkt 1 genannten Fragen.

Eine umfassende Berichterstattung zu den im OV „Panzine“ bearbeiteten Jugendlichen erfolgt der Abschlussbericht zum OV im September 1987.

Weitere erfasste Schriften der Laienspielgruppe „Die Wühlmaus“ sind nicht bekannt. Einzelne Mitglieder der Laienspielgruppe unterzeichneten jedoch verschiedene Positionspapiere sowie Eingaben und Briefe anderer in der Hauptstadt existierender Zusammenschlüsse.

Kontakte zu Gruppierungen im sozialistischen Ausland existieren nicht. Es sind jedoch Kontakte und Verbindungen einzelner Mitglieder der Laienspielgruppe „Die Wühlmaus“ zu Personen in Ungarn und die CSSR bekannt.

In der Bearbeitung der Laienspielgruppe „Die Wühlmaus“ im OV (Operationsvorgang) „Bekenntnis“ konnten keine Hinweise zu Plänen, Absichten und Kontakte gegnerischer Zentren, Organisationen und Einzelpersonen erarbeitet werden.

 

Zu 3. (Einschätzung der Wirksamkeit der operativen Arbeit)

Eingesetzte IM in der Laienspielgruppe „Die Wühlmaus“:

IMB „Roland“ XV/4828/82 der KD Treptow

IMS „Andreas Harms“ der BV Neubrandenburg. Abt. XX

 

Genannte IM sind unmittelbar als Mitglieder der Laienspielgruppe „Die Wühlmaus“ eingesetzt. Der IMS „Andreas Harms“ kann neben Metzner, Jörg als Organisator bzw. Mitorganisator der Tätigkeit in der Laienspielgruppe angesehen werden.

Der IMB „Roland“ wird geachtet und anerkannt. Er unterhält vertrauliche Beziehungen zum Metzner.

Durch den Einsatz der genannten IM ist jederzeit eine aktuelle Information über Pläne und Absichten gewährleistet und eine wirksame operative Bearbeitung möglich.

Alle eingeleiteten Zersetzungsmaßnahmen wurden auf der Grundlage der Informationserarbeitung des IMB „Roland“ realisiert.

Seitens der Abteilung XX der BV (Bezirksverwaltung) Neubrandenburg bestehen weiterhin Probleme bei der Herauslösung ihres IMS.

Dieser hat die Absicht, sich weiter in der sogenannte „unabhängigen Friedensbewegung“ zu integrieren. Diesbezüglich betrachtet er die Tätigkeit in der Laienspielgruppe „Die Wühlmaus“ als „Sprungbrett“.

Durch die Bearbeitung der Laienspielgruppe „Die Wühlmaus“ im OV (Operationsvorgang) „Bekenntnis“ konnten wesentliche Erkenntnisse über Handlungen, Vorkommnisse, inhaltliche Zielstellung, Vorhaben und Angriffe gewonnen werden. Die im Operativplan formulierten Ziele wurden mit Hilfe des IM-Einsatzes im Wesentlichen realisiert. Das gestellte Ziel der vollständigen Zersetzung der Laienspielgruppe konnte trotz eingeleiteter wirksamer Zersetzungsmaßnahmen nicht erreicht werden. Es finden sich stets neue Mitglieder die in der Laienspielgruppe tätig sind.

In der Bearbeitung der Laienspielgruppe „Die Wühlmaus“ wurden auch zur Verhinderung von geplanten Auftritten fiktive Absagen gesandt, welche entweder gar nicht als diese erkannt wurden bzw. erst später als fiktive Absagen vermutet bzw. erkannt wurden. Die führte auch zu Misstrauen innerhalb der Laienspielgruppe.

Um eine noch wirksamere politisch-operative Arbeit zur weiteren Zersetzung der Laienspielgruppe „Die Wühlmaus“ zu leisten, ist es vorgesehen die aktivsten Mitglieder in OPK (Operative Personenkontrolle) zu bearbeiten und die Bearbeitung des OV (Operationsvorgangs) „Bekenntnis“ abzuschließen.

 

Unterzeichner

Starke                                                                                 Beyer

Oberstleutnant                                                                 Leutnant

 

Dann folgt der Verteiler.

Original-Dokument aus der Broschüre „Zersetzung“ vom Bundesarchiv

Bericht 3 des IMB „Roland“ (Auszug)

Bericht 3 des IMB „Roland“ (Auszug)

 

 

KD (Kreisdienststelle) Treptow                                                   Berlin, 12.10.1987

                                                                                                            bey-37 107

 

Information

Quelle.          IMB „Roland“ (ehrlich, überprüft, zuverlässig)

Treff am 12.10.1987

Der IM berichtete, dass sich die Mitglieder der im OV (Operationsvorgang) „Bekenntnis“ bearbeiteten Laienspielgruppe „Die Wühlmaus“ nach der Sommerpause Anfang September letztmalig trafen.

Metzner und Altvogt unterbreiteten den Vorschlag, die Laienspielgruppe und damit die gemeinsame Tätigkeit zu beenden. Der Vorschlag von Metzner und Altvogt wurde von allen anderen Mitgliedern der Gruppe akzeptiert.

Als Hauptgründe für die Beendigung der gemeinsamen Tätigkeit können angesehen werden, dass das Interesse für die Kabarettaufführungen zurückgegangen ist.

Dies wiederrum hat seinen Grund darin, dass die Resonanz beim Publikum für die Darbietungen der Laienspielgruppe stark abnahm bzw. kaum noch Interesse fand.

Das dargebotene Programm war in vielen Punkten nicht mehr aktuell. So hat es derzeitig keinen Sinn mehr zu fordern, dass die SS 20 der UdSSR abgebaut werden bzw. dass der Osten als erster abrüsten soll. Diese Forderungen wurden von der Zeit bzw. durch Abrüstungsmaßnahmen der UdSSR und den anderen sozialistischen Ländern überholt.

Auch einige Forderungen zum Umweltschutz oder zu mehr Meinungsfreiheit seien durch die gegenwärtige Entwicklung in der DDR nicht mehr so aktuell wie noch vor einem oder zwei Jahren.

Für die neue gesellschaftliche Situation in der DDR hätte man in der Laienspielgruppe „Die Wühlmaus“, kein geeignetes Programm mehr. Bei der letzten Zusammenkunft Anfang September wurden keinerlei weitere Aktivitäten mehr festgelegt.

Als ein weiterer und nicht unwesentlicher Grund für die vollständige Auflösung der genannten Gruppierung kann die starke Fluktuation der Mitglieder angesehen werden. So konnten die zur NVA einberufenen oder die übergesiedelten ehemaligen Mitglieder der Laienspielgruppe nicht bzw. ungenügend ersetzt werden.

Auch die zu geringe bzw. kaum vorhandene Wirkung auf geplante oder durchgeführte Aktivitäten (auch Provokationen) führte letztendlich zu dem Vorschlag die Laienspielgruppe „Die Wühlmaus“ aufzulösen.

(Name geschwärzt) berichtete, dass er die Absicht hat demnächst einen Antrag auf Übersiedlung in die BRD zu stellen, da er sich in keiner Weise mehr mit den gesellschaftlichen Verhältnissen in der DDR identifiziert. Dem IM wurde ersichtlich, dass (Name geschwärzt) und Metzner weiterhin im Kontakt bleiben werden.

Original-Dokument aus der Broschüre „Zersetzung“ vom Bundesarchiv

Abschlussbericht zum OV (Operationsvorgang) „Bekenntnis“ (Auszug)

Kreisdienststelle Treptow                                                Berlin, 29. Dezember 1987

                                                                                              bey-hz

Abschlussbericht zum Operativvorgang „Bekenntnis“, Reg.-Nr. XX 1096/84, gemäß §§ 218 (1), (2) und 220 (2)

 


Angelegt am                                 :06.06.1984

Bearbeitete Personen                 : 11

IM-Einsatz                                     : IMB „Roland“ (KD Treptow)

                                                          IMB „Lange“ (KD Treptow)

                                                          IMS „Sandra“ (KD Treptow)

                                                          IMS „Carsten Blüm“  (KD Treptow)

                                                          IMS „Andreas Harms“ (Abt. XX der BV NBG)

  1. Personalien (Laut Index zum OV von Dezember 1987)

Es folgt eine Namensliste, davon einige geschwärzt.

Der nächste Abschnitt ist unleserlich gemacht worden.

Hier geht es weiter:

Durch Einleitung koordinierter Zersetzungsmaßnahmen mit der KD (Kreisdienststelle) Köpenick und der KD Königswusterhausen konnte erreicht werden, dass innerhalb der Laienspielgruppe Differenzen auftraten, die dazu führten, dass sich einige Mitglieder aus ihrer Tätigkeit in der Laienspielgruppe zurückzogen.

Zu diesen politisch-operativen Zersetzungsmaßnahmen zählten:

-die Übersiedlung des Buchheim, Gerd nach Westberlin,

-die Einberufung des Meier, Bernd zur NVA,

-die Einberufung des Roolf, Benn zur NVA,

-das Herauslösen des Metzner, Jörg seitens der KD Königswusterhausen aus der Laienspielgruppe,

-die Durchführung von zwei Gesprächen mit Meier, Bernd, bei denen ihm Informationen gegeben wurden, die die Differenzen unter den Mitgliedern der Laienspielgruppe und speziell zwischen Roolf und Grimm forcierten,

-das Herausbrechen eines Mitgliedes aus der Laienspielgruppe und dessen Gewinnung zur inoffiziellen Zusammenarbeit mit dem MfS,

-das Heranführen und integrieren des IMS „Roland“ als Mitglied in die Laienspielgruppe,

-die Durchführung von mehreren Gesprächen mit der Born, Hella sowie deren Eltern.

 

Diese und weitere Maßnahmen führten dazu, dass der Zersetzungsprozess weiter beschleunigt werden konnte und die Gruppe nicht mehr in der Lage war, ein eigenes Programm aufzuführen.

Mit der Übersiedlung des Buchheim, Gerd nach Westberlin, sowie des nicht mehr operativ in Erscheinung tretenden (Name geschwärzt) wurden diese nicht mehr operativ im OV „Bekenntnis“ bearbeitet, vom Indes des OV gelöscht und für die Kreisdienststelle Treptow KK-erfasst.

Nächster Abschnitt ist unleserlich gemacht worden.

Hier geht es weiter:

Weitere politisch operative Maßnahmen zu den Personen Lydike und (Name geschwärzt) führten dazu, dass die Mitglieder der Laienspielgruppe im September 1987 beschlossen, ihre Gruppe aufzulösen.

Es fanden bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren gemeinsamen Aktivitäten mehr statt.

Inoffiziell sowie durch politisch-operative Kontrollmaßnahmen konnte herausgearbeitet werden, dass einzelne Mitglieder der Laienspielgruppe weiter in anderen sogenannten „Friedens- und Ökogruppen“ mitwirken. Dies betrifft die Personen

(es folgt eine Namensliste, nebst Geburtsdatum der jeweiligen Personen)

So wird die Person Metzner durch die HA XX/9 aufgrund von operativ-relevanten Verbindungen und Kontakten in einer OPK bearbeitet.

Die Person Grimm wird durch die KD Köpenick ebenfalls aufgrund von operativ-relevanten Verbindungen und Kontakten bzw. Handlungen im OV „Robert“ bearbeitet.

Die Person (Name geschwärzt) wirkt seit Oktober 1987 aktiv in der „Umweltbibliothek“ im Gemeindehaus der Zionskirche mit. Im Rahmen der Aktion „Falle wurde zu ihm ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im November 1987 stellte er einen Antrag auf Übersiedlung nach Westberlin.

Roolf trat als Mitglied der sogenannten „Unabhängigen Friedenbewegung“ nach seiner Entlassung als Bausoldat bei der NVA, im Zusammenhang mit den Ereignissen in der Zionskirche in Erscheinung. Weiterhin wurde bekannt, dass er dem Arbeitskreis Friedrichsfelde (Friedenskreis) angehört. Lydike unterhält umfangreiche Kontakte und Verbindungen in das NSW (Nichtsozialistisches Wirtschaftsgebiet, kapitalistische Länder P.R.) darunter zur Umweltorganisation „Greenpeace“. Die Personen Born, (Name geschwärzt), Altvogt und (Name geschwärzt) verkehren nach wie vor in verschiedensten kirchlichen Einrichtungen, ohne dabei jedoch einer festen Gruppierung anzugehören.

Ein gemeinsames Handeln aller genannten Personen findet nicht statt. Alle anderen traten nach ihrem Austritt aus der Laienspielgruppe nicht mehr operativ in Erscheinung.

4. Weitergehende Maßnahmen nach Abschluss des OV „Bekenntnis“

4.1 Zu den im OV (Operationsvorgang) „Bekenntnis“ bearbeiteten Personen Roolf, Benn und Lydike, Matthias sowie dem ehemaligen Mitglied der Laienspielgruppe (Name geschwärzt) werden OPK (Operative Personenkontrolle, Überwachung) mit folgender Zielstellung eingeleitet:

Roolf, Benn

Die Einleitung der OPK „Karthause“ (Karthause ist ein Stadtteil von Koblenz. Wieso kommt das MfS auf diesen Namen?) erfolgt mit dem Ziel der:

-umfassenden Aufklärung des Roolf nach dessen Entlassung als Bausoldat bei der NVA in Bezug auf Pläne, Absichten, geplanten Aktivitäten, Verbindungen und Kontakte im Zusammenwirken mit dem politischen Untergrund,

-Feststellung, welche Kontakte und Bezugspunkte des Roolfs zur „Umweltbibliothek“ im Gemeindehaus der Zionskirche unterhält,

-Prüfung, welche Möglichkeiten zur Disziplinierung bzw. Neutralisierung des Roolf bestehen.

 

Lydike, Matthias

 

Die Einleitung der OPK „Drucker“ erfolgt mit dem Ziel der:

-umfassenden Aufklärung ob und welchen Anteil Lydike bei der Herstellung und Verbreitung antisozialistischer Hetzschriften („Grenzfall“) hat,

-Aufklärung des Charakters der Verbindungen und Kontakte zur Umweltorganisation „Greenpeace“ und Herausarbeitung von Informationen, ob von dieser Organisation eine Anleitung und Inspiration ausgeht,

-Feststellung, welche Pläne, Absichten, Aktivitäten sowie Verbindungen und Kontakte im Zusammenhang mit dem politischen Untergrund bestehen.

-Prüfung, welche Möglichkeiten zur Disziplinierung bzw. Neutralisierung des Lydike bestehen.

Name geschwärzt

Die Einleitung der OPK „Faktotum“ erfolgt mit dem Ziel:

-umfassende Aufklärung, welche Wirkung die strafprozessualen Disziplinierungsmaßnahmen bei (Name geschwärzt) hinterlassen haben,

-Feststellung wie fest die Einbindung des (Name geschwärzt) in die Aktivitäten der Kräfte des politischen Untergrundes ist,

-Gewährleistung einer umfassenden Kontrolle des (Name geschwärzt),

-ihn zum politisch wirksamsten Zeitpunkt im Zusammenhang mit seinem ÜSE (Ausreiseantrag) gem. DA 2/83 aus politisch operativen Gründen die Übersiedlung zu genehmigen.

 

4.2 Die im OV „Bekenntnis“ bearbeiteten Personen

(Name geschwärzt)

Born, Hella

Werden für die KD Treptow erfasst. Folgende Maßnahmen werden realisiert:

(Name geschwärzt)

Als Lebensgefährtin des Roolf werden in der anzulegenden OPK konkrete Maßnahmen zur weiteren Kontrolle und Einflussnahme, festgelegt.

Born, Hella

Die Born wird weiterhin durch regelmäßige Konsultationen mit dem Direktor sowie dem Klassenleiter an der EOS „H. Schliemann“ hinsichtlich schulischer und gesellschaftlicher Aktivitäten unter Kontrolle gehalten. Weiterhin werden Möglichkeiten zur Kontrolle der Born während ihres Studiums geprüft und realisiert.

 

Kurz, Silke

(Im Dokument steht „G.“, es ist wohl „K“ gemeint. P.R.)

Zur Kurz werden keine gesonderten Maßnahmen mehr erforderlich. Sie zog sich vollständig von der Tätigkeit aus „Friedens“-„Öko“ und anderen alternativen Gruppen zurück.

4.3 Die Ablage des OV „Bekenntnis“ erfolgt in der Abteilung XII als nicht gesperrtes Material.

Unterzeichner                                                                                 Sachbearbeiter

 

Starke                                                                                                  Beyer

Oberstleutnant                                                                                  Leutnant

 

Dann folgt der Verteiler.

Original-Dokument aus der Broschüre „Zersetzung“ vom Bundesarchiv

Notiz aus einem Bericht des IMB „Roland“

Notiz aus einem Bericht des IMB „Roland“

Maßnahmen:

  1. Es wird vorgeschlagen den Auftritt der Laienspielgruppe am 28.03.1987 in Dresden zu verhindern. Dazu wird an Metzner am 27.03.1987 ein Telegramm von (Name geschwärzt) auf dem zum Ausdruck gebracht wird, dass ein Auftritt nicht möglich ist. (Telegramm analog der Absage des Auftritts in Leipzig)
  2. Der IMB „Roland“ wird dazu eingeweiht und erhält den Auftrag nach Dresden zu fahren, falls ihn die Absage nicht mehr erreicht.
  3. Zum Auftritt der Laienspielgruppe in der JG Bohnsdorf erfolgt der Einsatz des IMS „Carsten Blühm“ mit Technik.

JG=Junge Gemeinde

Originalschriftstück und Transkript aus der Broschüre „Zersetzung“ vom Bundesarchiv