DIE TROMMLER befasst sich nun mit dem Wirken des MfS im Westen (BRD und Westberlin 1952 bis 1989)
Da gibt es einiges Interessantes. Die Themenfelder reichen für die nächsten Ausgaben von DIE TROMMLER.
Es wird ein neuer Schwesterblog vorgestellt. Da wird u.a. die Auswertung veröffentlichter MfS-Akten zusammengefasst.
In dieser Ausgabe geht es um Wilhelm Meisner, der u.a. militärische Liegenschaften der US-Army in seiner Heimat auskundschaftete. Das war im Jahre 1952. Er musste seine Tätigkeit für das MfS bald beenden, weil er bereits für die KPD politisch aktiv war. In der DDR trat die Regelung in Kraft, dass politische Aktivitäten im Westen und die Tätigkeit für das MfS nicht miteinander vereinbar sind und strikt getrennt werden. Diese Regelung bestand bis zum bitteren Ende im Jahre 1989.
Im Nachhinein muss man sagen, dass Wilhelm Meisner sehr mutig war und dass er diese Tätigkeit aus freien Stücken ausübte. So eine Entscheidung zu treffen war für Bürgerinnen und Bürger der BRD und Westberlins nicht einfach.
Wenn man sieht, dass die Amis in der Vergangenheit und erst recht in der Gegenwart die Welt mit Krieg und Elend überziehen, war das Handeln von Wilhelm Meisner vollkommen richtig. Schade, dass er seine geheime Mission nicht weiterführen konnte.
Petra Reichel
